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Prostatakrebs

Prostatakrebs in Deutschland
Unbeeinflussbare Faktoren
Beeinflussbare Faktoren
Symptome
Diagnose
PCA3 - Progensa™
Behandlung


Prostatakrebs in Deutschland


Viele Männer trifft die Diagnose „Prostatakrebs“ sehr überraschend, weil sie bisher beschwerdefrei waren und das Karzinom vielleicht nur zufällig entdeckt wurde. Trotzdem sind sie damit nicht allein, denn mit ca. 40.000 Neuerkrankungen jährlich ist das Prostatakarzinom in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Männern. 80 % der Patienten sind bei Diagnosestellung über 60 Jahre alt, weshalb man auch von einem sogenannten Alterskrebs spricht. Bei Männern unter 50 Jahren ist Prostatakrebs selten.

Die gute Nachricht: Prostatakrebs verläuft weit weniger aggressiv als andere verbreitete Krebsarten wie Lungen- und Darmkrebs und ist deshalb gerade im Frühstadium sehr gut therapierbar.

Bis vor wenigen Jahren wurde Prostatakrebs sehr spät und meist in einem schon fortgeschrittenen Stadium mit geringen Heilungsaussichten diagnostiziert. In den letzten beiden Jahrzehnten wurden die Verfahren zur Diagnose jedoch stark verbessert, so dass der Prostatakrebs heute um einiges früher erkannt werden kann. Durch die frühzeitige Diagnose und neue ambulante nachwirkungsarme Therapiemethoden stehen die Chancen auf Heilung ohne signifikante Einschränkungen im Lebensstil besonders gut.

Ärzte und Wissenschaftler konnten nachweisen, dass durchschnittlich jeder dritte Mann in Deutschland ein schlafendes, d. h. latentes Prostatakarzinom in sich trägt. Die Wahrscheinlichkeit, ob das latente Geschwür harmlos bleibt oder zu einer lebensbedrohlichen Krebserkrankung führt, ist von einer Vielzahl von Risikofaktoren abhängig, die zu einem Teil individuell bedingt, zum anderen Teil von äußeren Einflüssen abhängig sind.


Unbeeinflussbare Faktoren

Zu den individuellen und damit nicht beeinflussbaren Risikofaktoren zählen das Alter, die familiäre Belastung, der Hormonstatus und die ethnische Zugehörigkeit.

Alter
Die Zahl der Prostatakrebsneuerkrankungen nimmt mit dem Alter stetig zu. Während bei den 45- bis 59-Jährigen durchschnittlich 34 von 100.000 Männern pro Jahr an Prostatakrebs erkranken, sind es bei den 60- bis 74-Jährigen schon 278. Bei den Über-75-Jährigen treten Prostatakarzinome mit 810 Neuerkrankungen auf 100.000 Männer um einiges häufiger auf.

Familiäre Belastung

In Deutschland liegt die durchschnittliche Wahrscheinlichkeit, an Prostatakrebs zu erkranken, bei ca. 14 %. Aufgrund einer genetischen Disposition treten Prostatakarzinome in manchen Familien gehäuft auf.

Der Krebs selbst kann nicht vererbt werden. Es werden lediglich veränderte bzw. defekte Gene weitergegeben, die unter speziellen Voraussetzungen für die Entstehung von Krebszellen verantwortlich sind. Trotzdem sind nur ca. 5 % der Neuerkrankungen genetisch bedingt. Männer, in deren Familien Prostatakarzinome häufiger auftreten, sollten deshalb schon ab dem 40. Lebensjahr eine jährliche Vorsorgeuntersuchung wahrnehmen.

Hormonstatus

Das männliche Geschlechtshormon Testosteron wirkt maßgeblich auf das Wachstum und die Funktion der Prostata ein. Durch seinen Einfluss auf die Zellteilung kann ein Überschuss an Testosteron (zum Beispiel durch eine Fehlsteuerung im Hypophysen-Hypothalamus-System) das Wachstum von Prostatakrebszellen und Metastasen fördern.

Ethnische Zugehörigkeit

Beobachtungen in den USA haben ergeben, dass Männer schwarzafrikanischen Ursprungs ein wesentlich höheres Risiko haben, an Prostatakrebs zu erkranken als Europäer oder Asiaten.


Symptome

Krebs ist eine schleichende Erkrankung. Im Frühstadium sind die meisten Patienten beschwerdefrei. Treten bereits starke Beschwerden auf, so ist der Krebs oftmals schon weit fortgeschritten. Mögliche Symptome einer fortgeschrittenen Prostatakrebserkrankung sind:

Probleme/Veränderungen beim Wasserlassen
Wenn das Karzinom groß und bis in den inneren Teil der Prostata vorgedrungen ist, kann die Harnröhre eingeengt werden. Dies ist allerdings auch oft bei der gutartig vergrößerten „Altersprostata“ (Prostatahyperplasie) der Fall.

Blut in Urin und/oder Ejakulat
Dies ist meist ein Hinweis darauf, dass der Krebs bis in die Blutgefäße vorgedrungen ist. Es ist aber ebenso möglich, dass eine Blasen- oder Prostataentzündung die Ursache ist.

Knochenschmerzen/rheumatische Beschwerden
Möglicherweise hat der Krebs Metastasen in umliegende Körperregionen gestreut. So könnten zum Beispiel Beckenknochen oder Wirbelsäule bereits betroffen sein.


Beeinflussbare Faktoren

Rauchen
Zigarettenrauch enthält gewebeschädigende freie Radikale, die für die Krebsentwicklung verantwortlich sind. Aber auch das eingeatmete Kadmium könnte eine signifikante Rolle bei der Entstehung von Prostatakarzinomen spielen.

Geben Sie das Rauchen auf – Ihr Körper wird es Ihnen vielfach danken!

Übergewicht und Ernährung

Übergewicht (ab einem Body Mass Index [Gewicht (kg) / Größe (m)2] von ca. 25) begünstigt die Entstehung und Entwicklung von Krebserkrankungen, die hormonabhängig sind, denn menschliches Fettgewebe ist für eine übermäßige Hormonproduktion mitverantwortlich.

Zusätzlich hat ein Mann mit hohem Konsum von rotem Fleisch und tierischen Fetten gegenüber einem gleichaltrigen Vegetarier ein wesentlich größeres Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken. Eine einseitige Ernährung mit wenig Obst und Gemüse sowie wenigen Ballaststoffen kann einen Mangel an Vitaminen und Spurenelementen nach sich ziehen. Da einige dieser Stoffe für den Schutz der Körperzellen vor freien Radikalen eine große Rolle spielen, begünstigt ein Mangel die Entstehung und das Wachstum von Krebszellen.

Mit einer ausgewogenen Ernährung mit wenig Fett und rotem Fleisch, dafür aber viel Gemüse, Obst, Fisch und qualitativ hochwertigen pflanzlichen Fetten sorgen Sie nicht nur für eine ausreichende Vitamin- und Mineralstoffversorgung, sondern auch langfristig für ein gesundes Gewicht.

Mangel an körperlicher Aktivität
Ein Zusammenhang zwischen fehlender körperlicher Aktivität und der Entstehung von Prostatakrebs konnte in mehreren amerikanischen und skandinavischen Studien nachgewiesen werden. Vor allem langes Sitzen scheint ein ernstzunehmender Risikofaktor zu sein.

Schon regelmäßige körperliche Aktivität für 45 Minuten dreimal pro Woche wirkt sich positiv auf die körpereigene Immunabwehr aus. Zusätzlich ist (Ausdauer-) Sport eine sehr effektive Möglichkeit, Fett abzubauen.


Diagnose

Prostatakrebskarzinome entstehen bevorzugt im äußeren Teil der Prostata. Die wuchernden Zellen schränken den Patienten erst dann ein, wenn sie bis in den inneren Teil der Prostata zur Harnröhre durchgedrungen sind. Solange das Karzinom klein und auf die Prostata beschränkt ist, bestehen jedoch beste Heilungschancen.

Deshalb gibt es in Deutschland schon seit über 30 Jahren ein gesetzliches Krebsfrüherkennungsprogramm, dessen Kosten komplett von den Krankenkassen getragen werden. Jedem Mann stehen ihm Rahmen dieses Programms ab dem 45. Lebensjahr folgende Leistungen zu:

•    Gezielte Anamnese u. a. mit Fragen zu Problemen bzw. Veränderungen beim Wasserlassen und der Potenz
•    Untersuchung auf Blut im Stuhl
•    Abtasten von Penis und Hoden
•    Tastuntersuchung der Prostata durch den Enddarm

Obwohl diese Untersuchung gesetzlich geregelt ist, liegt es in der Verantwortung jedes Einzelnen, einen jährlichen Vorsorgetermin wahrzunehmen und somit die Chancen auf eine frühzeitige Erkennung eines Karzinoms mit entsprechend guten Heilungschancen zu erhöhen.


Die digital-rektale Tastuntersuchung im Detail
Vom Enddarm aus ist die Prostata gut ertastbar. Hierzu führt der Arzt einen behandschuhten Finger in den After ein. Er hat dadurch die Möglichkeit, die Anatomie der Prostata sowie Unregelmäßigkeiten der Oberfläche oder krebsverdächtige Verhärtungen aufzuspüren.

Viele Männer vermeiden den Arztbesuch, weil sie diese Form der Untersuchung als entwürdigend empfinden. Ein guter Arzt erklärt die Vorgehensweise, klärt direkt über den Befund auf und hilft dem Patienten so über die Peinlichkeit hinweg.


Alternative: PSA-Test
Bei der digital-rektalen Tastuntersuchung kann man fast von einer Untersuchung zur Späterkennung sprechen. Sehr kleine Tumore können von Hand nicht ertastet werden. Zuverlässig ist die Untersuchung also erst ab einem Karzinomvolumen von ungefähr einem Kubikzentimeter, was einem bereits über mehrere Jahre gewachsenen Geschwür entspricht.

Inzwischen ist eine Art Frühwarntest möglich, der einen Prostatakrebs, bevor dieser klinisch auffällig wird, erkennen lässt. Das prostataspezifische Antigen (PSA) tritt in Krebsgewebe zehnmal höher konzentriert auf als im gesunden Prostatagewebe.

Durch eine einfache Blutuntersuchung kann die Konzentration des PSA im Blut überprüft werden. Je höher die Konzentration ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit des Vorhandenseins bzw. Wachsens eines Tumors in der Prostata.

Der PSA-Test wird nicht routinemäßig bei gesunden Männern im Rahmen der jährlichen Vorsorgeuntersuchung von den Krankenkassen übernommen, sondern bisher nur bei Überwachung von bereits diagnostiziertem Prostatakrebs sowie bei klinischem Verdacht auf ein Prostatakarzinom. Männern ab 50 Jahren wird jedoch empfohlen, diese Blutuntersuchung für ca. 20 bis 25 EUR einmal im Jahr durchführen zu lassen, um einen möglichen Prostatakrebs schon im Frühstadium mit bester Heilungschance erkennen zu können.


Weitere Schritte bei Verdacht auf Prostatakrebs

Bei einem auffälligen Befund der digital-rektalen Tastuntersuchung oder des PSA-Tests wird die Prostata vom Darm aus per transrektalen Ultraschall untersucht. Ein nicht tastbarer Tumor kann allerdings nur dann per Ultraschall identifiziert werden, wenn die Gewebedichte des Karzinoms von der des umliegenden gesunden Prostatagewebes abweicht, was bei einem Drittel bis zur Hälfte aller Fälle nicht der Fall ist.

Besteht der Verdacht auf eine bösartige Veränderung der Prostata, müssen Gewebeproben zur weiteren Abklärung entnommen werden. Nur durch eine solche Biopsie, bei der mit einer sehr dünnen Nadel eine winzige Menge Prostatagewebe entnommen wird, kann festgestellt werden, ob wirklich ein Karzinom vorhanden und wie aggressiv es ist. Der Befund der Biopsie ist ausschlaggebend für die Wahl der richtigen Therapie.


PCA3 - Progensa™ - Ein neuer molekulargenetischer Test  für das Prostatakarzinom mit hoher Spezifität
von Dr. med. J. Schröder (Stand: 14.07.08)

Einleitung

Das Prostatakarzinom ist der häufigste maligne Tumor des Mannes. 
Die Früherkennung basiert momentan auf der rektalen Untersuchung (DRU) und die Bestimmung des PSA-Wertes. Letzterer hat es ermöglicht, sehr viel schneller Prostatakarzinome zu diagnostizieren.
PSA ist aber leider nur eingeschränkt effektiv, da sich nur bei einem Viertel der auffälligen Patienten in der Gewebeprobe (sog. 12fach-Prostatabiopsie) ein Karzinom findet. Männer mit unauffälligen Biopsiebefunden und weiterhin erhöhten oder ansteigenden PSA-Werten müssen auch dann noch mit der Möglichkeit einer Prostatakrebserkrankung rechnen, was zu Verunsicherungen und erneuten Biopsien führt.

Dieses Dilemma scheint PCA3-Test nun endlich beheben zu können.

Was ist der PCA3-Score?

Mit diesem Test steht erstmals ein spezifischer molekulargenetischer Test zur Verfügung, bei dem Prostatazellen aus einer Urinprobe analysiert werden. Er ist von der amerikanischen Firma GenProbe in San Diego entwickelt worden.
PCA3 ist ein Gen, das ausschließlich in Prostatagewebe nachgewiesen wird. Wenn Prostatazellen entarten, wird PCA3, genauer gesagt die Nukleinsäure PCA3-mRNA, um das 60-100fache verstärkt gebildet.
Der sog. PCA3-Score ist die Angabe des Verhältnisses bzw. des Ungleichgewichtes von PCA3- und PSA-mRNA in der Urinprobe. Unter Berücksichtigung der Krankengeschichte kann dieser Score für eine Biopsieentscheidung Verwendung finden.
Je höher dieser Score ist, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit für den Nachweis eines Prostatakarzinoms. Von enormem Vorteil ist dabei die Tatsache, dass der PCA3-Score im Gegensatz zum PSA nur mit der Größe des Karzinoms und nicht mit der Größe der Prostata zu korrelieren scheint.

Wie gewinnt man die PCA3-Urinprobe?

Zuerst wird durch Ihren Urologen die Prostata bei voller Blase abgetastet und sanft massiert. Damit gelangen Prostatazellen in die Harnröhre. Im Anschluss wird etwas Urin gesammelt. Idealer Weise wird die erste Urinportion für die Analyse verwendet. Im Labor wird dieser Urin dann mit dem  Progensa™ PCA3-Test untersucht.

Was kostet der PCA3-Test?

Die Kosten des Tests werden derzeit nicht von den gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) übernommen. Der Preis für Selbstzahler beträgt einschließlich der Probengewinnung, Beratung und Interpretation ca. 340.- €. Er ist damit vergleichbar zu anderen genetischen Tests in der molekularen Onkologie.
Einige private Krankenversicherer haben begonnen, die Kosten in bestimmten Fällen zu übernehmen.







Fachliteratur:

  • Marks et al. „PCA3 molecular urine assay for prostate cancer in men undergoing repeat biopsy”;  Urology 2007; 69:53 -535
  • Haese et al. „The value of the PCA3 assay in guiding decision which men with a negative prostate  biopsy need immediate repeat biopsy: preliminary European data”;  Eur Urol Suppl 2007; 6:48 (abstr. 101)
  • Nakanishi et al. „PCA3 molecular urine assay correlates with prostate cancer tumor volume: implication in selecting candidates for active surveillance“; J Urol 2008,179:1804-1809
  • Deras et al. „PCA3: a molecular urine assay for predicting prostate biopsy outcome“;
    J Urol 2008; 179:1587–1592

Behandlung

Um den Prostatakrebs zu besiegen, gibt es verschiedene Behandlungsmethoden, die je nach Stadium und Fortschritt der Erkrankung zusammen mit ihren Nebenwirkungen gegeneinander abgewägt werden müssen. Die verschiedenen Methoden der Operation und Strahlenbehandlung sowie ihre Kombination untereinander sollen hier näher beleuchtet werden.

Operative Prostataentfernung (Radikale Prostatektomie)
Radikale Prostatektomie nennt man die Operation, bei der die Prostata komplett mit den Samenblasen entfernt wird. Sie ist die traditionelle Behandlungsmethode bei einem diagnostizierten örtlich begrenzten Prostatakarzinom und wird schon seit mehreren Jahrzehnten angewandt. Seit einigen Jahren wird versucht, durch den operativen Erhalt der Nerven und Gefäße, die für die Potenz zuständig sind, die Erektionsfähigkeit nach der Operation zu erhalten. Da diese Nerven und Gefäße an der Prostatakapsel entlang ziehen, gelingt dies nur bei einem geringen Anteil der Patienten.

Um an die Prostata, die tief im Unterleib eingebettet liegt, heranzukommen, gibt es drei mögliche Zugangswege: Entweder setzt der Chirurg den Schnitt in die Bauchdecke, in den Damm oder er operiert endoskopisch (so genannte Schlüssellochchirurgie).

Eine radikale Prostatektomie zieht einen mehrtägigen bis mehrwöchigen Krankenhausaufenthalt nach sich.

Strahlentherapie
Man kann die verschiedenen Formen der Strahlentherapie in zwei große Gruppen einteilen:

Zum einen die perkurative Strahlentherapie, bei der die Bestrahlung von außen durch die Haut über einen Zeitraum von mehreren Wochen erfolgt. Jede Bestrahlungseinheit dauert hierbei nur wenige Minuten. Die Standarddosis von 72 Strahlungseinheiten (Gry) wird über einen Zeitraum von acht Wochen appliziert. Der Nachteil der externen Bestrahlung liegt darin, dass durch andere Organe hindurchgestrahlt werden muss, um die Prostata zu erreichen. Dadurch werden spezielle Nebenwirkungen an Blase und Enddarm verursacht.

Zum anderen die interstitielle Bestrahlung (Brachytherapie), bei der der Strahler direkt in die Prostata eingebracht wird, so dass die Bestrahlung von innen in direkter Nähe zum Krebsgewebe stattfinden kann. Dies wird bei Prostatakrebs im Frühstadium üblicherweise durch die Implantation von kleinen radioaktiven Stiften (Seeds) erreicht. Bei dieser permanenten Seedimplantation (Brachytherapie) bedarf es eines ca. 90-minütigen Eingriffs, um die Seeds zu platzieren. Diese verbleiben lebenslang in der Prostata und geben ihre Strahlung über einige Monate hinweg kontinuierlich ab. Die so erzielte Dosis beträgt 145 Gry.

Wenn ein hohes Risiko besteht, dass sich der Tumor schon über die Prostatakapsel hinaus ausgebreitet hat, gibt es die Möglichkeit, die Seedimplantation und die perkurative Strahlentherapie zu kombinieren. Bei einem fortgeschrittenen Prostatakarzinom kann die Strahlentherapie auch durch eine Hormontherapie ergänzt werden.